Salamander
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Ausgewählter Beitrag

London 30.04. - Kensington Gardens II, Itidaki-Zen

Von den Eichhörnchen habe ich ja letztes Jahr schon erzählt. Wobei, nicht nur in London sind sie so zutraulich. Im Endeffekt auf jedem Friedhof, in jeder Parkanlage, wo sie zwischen vielen Menschen leben und immer wieder um Futter betteln. Ich finde diese kleinen Tierchen, die inmitten der menschlichen Zivilisation leben, immer wieder spannend. Da ich im Vorjahr aber schon so viele Bilder gezeigt hatte, möchte ich es hier bei zweien belassen, die ich besonders hübsch bzw witzig finde:






Und während wir schlenderten, schoss ich noch ein paar Bilder. 2014 im Januar war es doch recht grau, und ich freue mich, dass ich die beiden Parks dieses Jahr bei wärmeren Temperaturen und freundlicherem Licht besuchen konnte. 



Die >Elfen-Eiche< ist ein Baumstumpf von etwa 900 Jahren. Ein Künstler schnitzte viele kleine Figürchen hinein, und nun ist der Stumpf in Kensington Gardens ausgestellt. So filigran, niedlich, so viele Stunden Arbeit, das lässt sich auf den Fotos nur schwer zeigen. Wie auch bei Peter Pan ist es ein Kunstwerk, das man aus mehreren Dimensionen erfassen muss, die Figürchen gehen teilweise ineinander über, scheinen zu interagieren, sind von oben bis unten rund um den Baum herum geschnitzt. Man könnte Stunden dort stehen und immer wieder neue Feinheiten entdecken. 





    



So schön es ist, wir bekamen Hunger. Da wir schon am Vortag zu spät ins >Itidaki-Zen< gekommen waren, wollten wir heute rechtzeitig dort ankommen ;-)



Es ist schlicht und hübsch eingerichtet mit Holz und einigen wenigen Sitzplätzen. Dafür ist die Speisekarte sehr lang, wir mussten lange überlegen und konnten uns kaum entscheiden. Wir wählten zwei unterschiedliche Menus mit verschiedenen Speisen. 

Er hatte Glasnudeln mit Suppe, Frühlingsröllchen und Sushi mit Grüntee. Ich bestellte Udon mit knuspriger Karottenhaube, Sushi, gebratenem Tofu, Algensalat und Bambustee. Gemeinsam teilten wir uns Tofuschnitzel. 

Auf den ersten Blick sind das alles Dinge, die man bei uns in der Form auch im Restaurant erhält. Ich weiß nicht, ob der Koch "originaler" kochte als bei uns in Deutschland üblich, oder ob das japanische Essen in England anders schmeckt als bei uns (ausländische Küche wird ja üblicherweise an das Gastland angepasst bezüglich der Gewürze). Jedenfalls war es so lecker! Wir genossen jeden Bissen, ließen uns Zeit, würdigten alle Speisen, kosteten beim jeweils anderen, schlossen die Augen und ließen es uns wortwörtlich auf der Zunge zergehen. 





Wir kamen kurz ins Gespräch. Die Kellnerin freute sich, dass wir schon in Deutschland das Restaurant herausgepickt hatten, um speziell dort zu speisen, und wiesehr es uns nun schmeckte. Als sie die Rechnung brachte, hatte sie auch ein paar flink einstudierte deutsche Worte für uns, war richtig herzlich!

Langsam dämmerte es, und wir fuhren nach Hause. Hier ein paar Eindrücke von St. Pancras, King´s Cross, einer weiteren U-Bahn-Station und einer Radleihstation in der Nähe unseres Hotels.







Salamander 08.05.2015, 09.41

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Funny

Bööööh, das Bild mit dem Eichhörnchen am Baum ist ja wohl mega ... und das Essen auch ... *seufz* ...

vom 10.05.2015, 08.20
Antwort von Salamander:

wie Du siehst, es geht kulinarisch weiter in London *ggg*